Was macht ein erfülltes Leben aus?

Shownotes

Was macht ein Leben zu einem guten Leben?

Die Positive Psychologie beschäftigt sich wissenschaftlich mit der Frage, was Menschen stärkt, was Wohlbefinden fördert und unter welchen Bedingungen Menschen wachsen und erblühen können.

In diesem Vortrag geht es unter anderem um:

  • subjektives Wohlbefinden
  • Affektbilanz und Lebenszufriedenheit
  • Wohlfühlglück und Werteglück
  • Ursprünge und Entstehung der Positiven Psychologie (PP)
  • Schwerpunkte und Dynamik innerhalb der PP
  • Hauptansatz der PP
  • Ausblick auf die weiteren Vortragsabende

Die Folge ist die Audioaufzeichnung des ersten Abends der öffentlichen Vortragsreihe „Positive Psychologie | Wie Menschen erblühen".

Die Vortragsreihe findet einmal monatlich in München statt und ist kostenlos zugänglich. Mein Anliegen ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse über menschliches Erblühen für ein breites Publikum verständlich und praktisch nutzbar zu machen.

Weitere Informationen und kommende Termine: jakobfux.com/wie-menschen-erbluehen

Präsentation / Materialien zu diesem Vortrag:Sehr betonter Text jakobfux.com/wme-extras

Wenn dir die Folge gefallen hat, leite sie gerne an andere Menschen weiter, für die sie ebenfalls interessant sein könnte.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen bei Wie Menschen Erblühen, der interaktiven Vortragsreihe zur positiven Psychologie mit Jakob Fuchs.

00:00:12: Wissenschaftlich fundiert verständlich, lebendig und vor allem praxisorientiert für ein erfülltes Leben.

00:00:22: Die Vorträge finden monatlich in München statt und sind ein kostenloses öffentliches Angebot Denn mir ist wichtig, so viele Menschen wie möglich mit den wertvollen Inhalten der positiven Psychologie zu erreichen.

00:00:40: Ich wünsche dir jetzt ganz viele Erkenntnisse und vor allem viel Freude mit dem folgenden Vortrag!

00:00:51: Die meisten Menschen beschäftigen sich erst mit ihrer Psyche wenn es ihnen nicht mehr gut geht.

00:01:00: ich möchte heute mit dir diese Dynamik umdrehen.

00:01:05: Ich möchte mit dir nicht nur darüber sprechen, wie wir unsere Psyche wieder reparieren können sondern wie wir unsere Psychen aktiv pflegen.

00:01:17: Sie entwickeln können!

00:01:18: Wie wir Bedingungen schaffen können die dazu führen dass wir erblühen.

00:01:27: Herzlich willkommen zu diesem Abend.

00:01:30: herzlich Willkommen zum Vortrag Wie Menschen Erblünen.

00:01:39: Bevor wir ins Thema einsteigen Möchte ich kurz auch Danke sagen.

00:01:49: Und ich möchte auch vorne raus schicken, Ich werde dich heute Abend duzen und das werde ich ganz bewusst tun weil mir wichtig ist dass das Thema heute für dich persönlich wird Denn wir alle hier in diesem Raum haben etwas gemeinsam Wir alle sind Menschen und wir alle haben eine Psyche.

00:02:15: Ich finde es verdammt wichtig, dass wir umgehen lernen mit dieser Psyche und mir ist dieses Thema sehr wichtig.

00:02:21: Und deswegen möchte ich, das dich der heutige Abend berührt.

00:02:26: Darum werde ich Dich duzen so viel vorneweg!

00:02:30: Und ich möchte Danke sagen, danke dafür, dass Du heute hier bist.

00:02:34: Denn so ein Vortrag ist eine Gemeinschaftsleistung.

00:02:39: Alleine könnte ich hier nicht sprechen weil Du heute her bist.

00:02:42: gibst Du mir die Möglichkeit, mit dir über dieses Thema zu sprechen.

00:02:46: Außerdem möchte ich mich beim Kulturhaus bedanken denn ohne diese Räumlichkeit, ohne diese Bühne könnte ich auch nicht zu dir sprechen.

00:02:56: und zu guter Letzt möchte ich an uns alle appellieren dankbar zu sein.

00:03:03: Denn dass wir hier heute Abend sitzen können das wir hier Heute Abend über dieses thema sprechen können ist ein Privileg.

00:03:11: würden wir in einem Kriegsgebiet leben Hätten wir nicht genug zu essen, hätten wir kein Dach über den Kopf.

00:03:16: Dann würden wir uns heute nicht Gedanken darüber machen wie wir glücklicher sein können.

00:03:22: und deswegen möchte ich diesen Abend in Dankbarkeit starten Und das passt wunderbar zum Thema weil dankbarkeit ist einer der vielen Schlüssel die die positive psychologie uns zur verfügung stellt die uns dabei unterstützen können Glücklicher zu werden.

00:03:41: und Für mich ist das heute abend ein ganz besonderer moment Denn vielleicht kennst du das auch, wenn du eine Idee hast, eine Vision.

00:03:54: Also vor ein paar Monaten hatte ich die fixe Idee, hey!

00:03:57: Ich will über dieses Thema auf einer Bühne mit Menschen sprechen und dann hat diese Vision immer mehr Gestalt angenommen und jetzt stehe ich hier vor dir Und das berührt mich gerade sehr weil ich habe lange nicht auf diesen Moment vorbereitet ihn Ja, ihn in die Welt getragen und jetzt ist es soweit.

00:04:20: Es ist auch ein besonderer Moment für mich weil es heute auch für mich das erste Mal ist auf so einer großen Bühne zu stehen.

00:04:28: Also ich bin Jakob Fuchs Und ich arbeite seit vielen Jahren mit Menschen.

00:04:34: Ich habe ganz viel Beratung schon gemacht Viele hundert Coaching-und Supervisionstunden Ich habe viele Seminare geleitet Ich habe ja auch viele Online Calls moderiert Auch teilweise mit vielen Hundert Menschen.

00:04:47: Aber dieses Setting wie heute hier auf einer Bühne zu stehen und zwei Stunden mit dir über dieses Thema zu sprechen, das ist auch für mich neu.

00:04:57: Und ich bin genauso gespannt, wie hoffentlich du!

00:05:00: Also ich weiß was heute kommt... Ich kenne den Inhalt aber ich bin gespannt ob das alles so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe.

00:05:09: Und weiterhin ist das hier für mich ein ganz besonderer Moment weil das Thema mir sehr am Herzen liegt.

00:05:17: Also, ich brenne für Wachstum.

00:05:19: Ich liebe es selbst zu wachsen und mich immer weiterzuentwickeln, immer weiterzulernen.

00:05:23: Und ich liebe es andere Menschen dazu zu inspirieren und auch dabei zu unterstützen – auch zu wachen!

00:05:30: Deswegen freue ich mich ganz besonders heute mit dir über dieses Thema zu sprechen wie wir dafür sorgen können uns unterstützen können zu erblühen.

00:05:42: Für mich ist persönliche Entwicklung Wachstem auch kein Selbstzweck sondern ich bin der festen Überzeugung dass Menschen die erblühen, die selbst in ihr volles Potenzial kommen, ihre Ressourcen voll ausschöpfen können.

00:05:55: Dass das die Basis ist für auch gesellschaftlichen Wandel.

00:05:59: Also, dass Menschen, die er blühen über sich hinauswirken und deswegen freue ich mich jetzt dann gleich mit ins Thema einzusteigen bevor wir loslegen.

00:06:10: noch kurz vorne weg.

00:06:12: warum beschäftigen wir uns mit dem Thema?

00:06:15: Was genau werden wir heute besprechen?

00:06:19: wie machen wir das?

00:06:21: Wozu?

00:06:22: Was hast du eigentlich davon?

00:06:26: Falls keine Stühle mehr da sind, wir haben auch noch ein paar zum Nachbestuhlen.

00:06:31: Da müsste der David hier schnell damit... Wunderbar!

00:06:37: Sehr gut.

00:06:38: So genau ihr Lieben.

00:06:39: warum machen wir das heute?

00:06:41: Warum ist dieses Thema so relevant?

00:06:43: Es gibt ja einen interessanten Widerspruch.

00:06:47: also unsere Lebensumstände sind deutlich besser als die der Generationen vor uns.

00:06:56: Also, uns geht es heute in den Industrienationen materiell gesehen so gut wie nie zuvor.

00:07:01: Trotzdem ist es so dass Studien zeigen das das Lebensglück nicht proportional angestiegen ist.

00:07:07: also das zeigt der materielle Wohlstand macht uns scheinbar nicht glücklich.

00:07:12: deswegen ja ist die Frage um sie wichtiger.

00:07:14: hey wenn uns materieller Wohlstand nicht glücklich macht was denn dann und was noch dazu kommt ist dass psychische Erkrankungen immer mehr zunehmen.

00:07:27: Die deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie listet diese aktuellen Zahlen.

00:07:34: Und die Zahlen zeigen eben die Statistik, dass mehr als jeder vierte Erwachsene innerhalb eines Jahres die Indikationen für psychische Krankheit aufweist.

00:07:46: Dass psychische Krankenheiten die zweithäufigste Ursache für Arbeitsfeeltage sind?

00:07:51: Und die häufigste Ursachen für Frühberendungen?

00:07:55: Und das zeigt uns geht es eigentlich materiell gesehen verdammt gut Aber wir sind nicht glücklicher und psychisch steigt die Belastung.

00:08:04: Deswegen ist es verdammt wichtig aus meiner Perspektive, dass wir uns fragen ja was macht uns denn glückliche?

00:08:10: Und wie können wir dafür sorgen eine starke Psyche zu entwickeln?

00:08:16: Und das eben wie vorher angekündigt proaktiv!

00:08:19: Denn warum darauf warten bis es uns nicht mehr gut geht... für die meisten Menschen ja völlig nachvollziehbar, hey wenn ich mich um meinen Körper kümmere.

00:08:28: Also wenn Ich mich sportlich betätige und Wenn ich mich gut ernähre dann ist das gut für mein körper Und Das kann man ja eins zu eins auf die psyche übertragen.

00:08:38: also wenn ich nicht proaktiv um meine pysche kümmert Dann ist es auch gut für meine psuche.

00:08:42: ich kann als auch meine psüche trainieren Und deswegen werden wir uns heute mit dem wunderbaren thema positive psychologie beschäftigen und dass was du hier siehst ist die kürzeste und trotzdem treffende Definition von positiver Psychologie.

00:09:00: Denn sie ist die wissenschaftliche Erforschung dessen, was ein Leben lebenswert macht.

00:09:10: und deswegen werden wir heute, das sind die Themen, die wir uns explizit angucken Wir werden erst mal drauf schauen, ja was bedeutet denn glücklich sein überhaupt?

00:09:20: Außerdem werde ich dir eine Einführung geben in die positive Psychologie, denn naja der Name ist relativ viel deutlich und relativ nichts sagen und ich werde dir den Hauptansatz, also wie arbeitet positive Psychologie vorstellen.

00:09:36: Und dann natürlich auch wichtig was hast du denn davon?

00:09:39: Also wie kannst du das Ganze für dich nutzen?

00:09:45: Wie machen wir das ganze?

00:09:47: Mir ist wichtig dass das heute nicht nur ein trockener Vortrag wird, dass du nicht nur zuhörst, ich möchte dich nicht berieseln deswegen wird das Ganze interaktiv.

00:09:59: Das habe ich dir hier schön veranschaulich mit dieser Grafik.

00:10:02: Also mir ist wichtig, dass die Theorie auch zu Praxis wird.

00:10:06: Dass das theoretische Wissen, dass dich hoffentlich inspiriert... ...die Impulse, die ich rüber beamen werde,... ...dass sie für dich auch zu praktischer Erfahrung werden und dass diese Erfahrungen wiederum in dir neue Erkenntnisse auslösen.

00:10:25: Und aus diesen Erkenntnissen heraus entsteht eine neue Erwartung, entsteht ein neuer Handlungsempuls der dann wiederum den Kreis schließt.

00:10:34: Und für mich ist es auch keine Einbahnstraße, du siehst hier haben sich die Pfeile auch verändert.

00:10:38: Theorie und Praxis sind ein Kreislauf.

00:10:42: Genau darum geht das eben heute auch, dass wir nicht nur über Wissen nachdenken sondern es auch erfahren.

00:10:48: und deswegen werde ich verschiedene sogenannte Interventionen also Übungen in den Raum geben, Austausch, das heißt dass du dich mit einem anderen Menschen deiner Wahl hier in diesem Saal unterhältst.

00:11:14: Ja und dann habe ich hervorragend gesagt wozu das Ganze?

00:11:17: Was bringt dir die positive Psychologie?

00:11:19: Das ist eine berechtigte Frage.

00:11:24: Ich habe diesen Untertitel ganz bewusst gewählt weil mir es eben wichtig, dass Du das ganze auch erlebst.

00:11:30: Und ich bin der Überzeugung erst wenn man es wirklich selbst erlebt Dann versteht man es auch.

00:11:35: davor ist es unpersönliche Unpersönliches Wissen, dass man schnell wieder vergisst.

00:11:40: Doch persönliche Erfahrungen machen das Ganze eben zu Deiner Erkenntnis.

00:11:45: Also es geht darum zu erleben, zu verstehen und das ganze dann zu nutzen.

00:11:50: Denn ich bin der Meinung die positive Psychologie ist ein großes Geschenk.

00:11:56: also sie liefert uns eben wunderbare Impulse Und auch ganz praktische Ansätze Die uns dabei helfen können zu erblühen.

00:12:05: Und dieses Geschenk möchte ich auch zu dir rüberreichen.

00:12:11: Mein erklärtes Ziel für diesen Abend ist, dir einen maximalen Mehrwert zu liefern um einen positiven Unterschied in deinem Leben zu machen und was du mitnehmen kannst.

00:12:25: das sind Sachen die optional passieren können in deinems System dass du mit mehr Bewusstheit nach Hause gehst Dass du deine eigene Psyche besser verstehst dass du konkrete Impulse mitnimmst und das du vielleicht auch Lust hast, dich zu entwickeln.

00:12:41: Zu wachsen!

00:12:42: Deine Psyche zu pflegen und proaktiv zu kultivieren.

00:12:48: Ja und jetzt habe ich viel gesprochen ein bisschen spreche noch bevor es dann tatsächlich ins erleben geht.

00:12:54: mir ist nämlich auch wichtig dass du dich heute wohl fühlst.

00:12:58: deswegen Wir alle teilen eben, wir sind Menschen und wir alle müssen auch ab und zu auf Toilette.

00:13:03: Das heißt wenn du auf Toillette musst dann fühl dich bitte frei.

00:13:06: Du kannst jederzeit den Raum leise verlassen.

00:13:09: Die Toiletten ist im ersten Stock Treppe hoch rechts.

00:13:13: Außerdem ich hoffe du sitzt nicht darauf Dass es vielleicht gesehen Ich habe hier so Karten auf diese Stühle verteilt.

00:13:22: Ich habe sie take away Karten genannt weil Wenn du möchtest kannst du sie mitnehmen Und auf diesen Karten ist ein QR-Code und ein Link.

00:13:32: Wenn du entweder dem QR-code oder dem Link folgst, dann kommst du auf meine Webseite zu einem Downloadbereich wo du die Audioaufnahme des heutigen Vortrags downloaden kannst.

00:13:43: also das Ganze wird aufgenommen.

00:13:45: Also meine Spur du nicht keine Sorge und es wird auch weiteres Material dort geben.

00:13:50: Das heißt also du kannst natürlich wenn du Lust hast den Notizen machen keine Sorge haben, hey ich muss hier irgendwas.

00:13:56: Wenn es mir interessant erscheint aufschreiben sondern du kannst dich voll und ganz auf das Erleben fokussieren mit dem Wissen.

00:14:02: Das Material steht dir im Nachgang zur Verfügung.

00:14:05: Wichtig noch nicht gleich wenn du hier rausgehst weil ich muss die Audioaufnahme erst noch verarbeiten schneiden und hochladen usw.

00:14:13: Also dieser Bereich auf meiner Webseite da steht aktuell nur hey ihr wisst bald das Material finden.

00:14:19: also gib mir zwei Tage und dann gibt's doch das Material.

00:14:24: Gut, und mir ist auch noch wichtig.

00:14:25: Ich habe gesagt es ist interaktiv.

00:14:27: gleichzeitig bitte verstehe alles was ich heute hier an dich weitergebe also auch was Handlung oder Reflexion angeht als Einladung.

00:14:35: Du wirst hier zu gar nichts gezwungen oder genötigt sondern du kannst selbst entscheiden.

00:14:40: wie sehr möchte ich mich darauf einlassen.

00:14:43: Und wenn du möchtest dann kannst du in deine persönliche Lernzone hineingehen.

00:14:47: Ja das kann bedeuten dass du die Komfortzone verlässt die Zone des gewohnten, aber es soll nicht in eine Überforderung münden.

00:14:54: Also da appelliere ich an deine gesunde Selbsteinschätzung als Erwachsener das zu tun wo du sagst hey... Das fühlt sich für mich gut an und keine Sorge ist sind wirklich nur kleine Übungen damit nichts.

00:15:07: Es ist nix weltbewiegendes.

00:15:08: jetzt Gut!

00:15:11: Und damit starten wir auch schon in die erste Übung denn jetzt habe ich ja lange redet und ich habe gesagt Ich möchte dich nicht briseln sondern es geht ja heute um das Thema Züge und da ist es ja auch wichtig, wie geht's denn dir eigentlich gerade?

00:15:26: Deswegen möchte ich dich jetzt einladen zu einer kleinen Selbstwahrnehmung.

00:15:31: Also ich lade dich ein, dich jetzt aufrecht und gleichzeitig bequem hinzusetzen und wenn du möchtest auch deine Augen zu schließen und ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen und ganz bewusst wahrzunehmen wie der Atem in deinem Körper einströmt und diesen wieder verlässt.

00:16:04: Wenn du möchtest, kannst du auch ganz bewusst durch den Mund ausatmen und ganz bewusst loslassen wenn du ausatmest!

00:16:18: Und wenn du magst, kannst Du dir auch vorstellen dass du beim Einatmen noch wacher, noch präsenter wirst und bei jedem Ausatmen doch entspannter.

00:16:34: und dann lad ich dich ein deine Sinne hochzufahren also ganz bewusst wahrzunehmen, was du jetzt gerade riechen schmecken und vor allem hören kannst.

00:16:52: Jedes leise Geräusch wahrzuleben jedes Knacken jedes knistern wie ein Raubtier im Dschungel.

00:17:07: Gut dann lade ich dich ein deine Aufmerksamkeit nach innen zu richten und deinen Körper wahrzunhmen und alles was du in deinem Körper wahrnehmen kannst einfach nur zu beobachten ohne Urteil ohne Bewertung.

00:17:36: Und dann lasst uns den Fokus ein wenig verändern und ich lade dich nun ein deine Gefühle zu fühlen, also was kannst du gerade an Gefühlen in dir wahrnehmen?

00:17:48: Freude Angst Neugier Was fühlst Du gerade?

00:18:08: Und dann lass uns den fokus ein weiteres mal verändern kommen und gehen zu lassen.

00:18:22: Wie wollten die am Horizont vorbeiziehen, ohne sie zu bewerten oder zu beurteilen?

00:18:42: Und dann lad ich dich ein innerlich einen Schritt zurückzutreten und dir bewusst zu machen dass du gerade deine Gedanken, deine Gefühle und deinen Körper beobachten kannst.

00:19:07: Dankeschön!

00:19:07: Dann wenn du magst nimm noch ein paar tiefe Atemzüge bringen langsam wieder Bewegung in deinem Körper, vielleicht magst du dich strecken.

00:19:16: Vielleicht magst Du Dich reckern!

00:19:17: Vielleicht möchte auch ein Gähnen kommen, fühl Dich frei deinen Körper freizulassen.

00:19:24: Was wir gerade gemacht haben war eine Übung die den Selbstkontakt schult.

00:19:31: also auch der Selbstkontocht, Dich selbst spüren zu können ist eine wichtige Fähigkeit, eine wichtige Ressource im Kontext der positiven Psychologie denn je besser du wahrnimmst, was in dir passiert und die besser du auch differenzieren kannst.

00:19:45: Ist das ein Gefühl?

00:19:46: Ist das eine Gedanke?

00:19:47: Desto besser kannst du natürlich auch damit arbeiten in deinem inneren System!

00:19:54: So jetzt starten wir auch wirklich ins Thema mit der Frage hier in den Raum Wer möchte glücklich sein?

00:20:06: Gerne einfach die Hand heben?

00:20:13: Ja ich würde auch sagen diese Frage würde eigentlich jeder mit Ja beantworten.

00:20:18: Klar, warum auch nicht!

00:20:20: Aber dann schließt sich ja die nächste Frage an... Was bedeutet das denn eigentlich?

00:20:26: Was bedeutet denn glücklich sein?

00:20:27: was ist Glück?

00:20:29: Sehr gerne auch die Frage jetzt hier in den Raum.

00:20:32: Gerne einfach reinrufen.

00:20:33: Was ist für dich Glück?

00:20:36: Gesundheit, ja.

00:20:41: Gutes Gefühl, Zusammenhalt, Verbindung, Ah, Zufriedenheit, innere Ruhe, Wirksamkeit Richtig.

00:21:04: Freundschaft?

00:21:06: Ja, ja!

00:21:12: Also alles was bisher genannt wurde.

00:21:14: vielen Dank für die Impulse.

00:21:16: macht dich, macht Menschen glücklich.

00:21:21: Es sind alles irgendwie verschiedene Sachen.

00:21:24: also es ist schwierig Glück an sich zu greifen.

00:21:28: Glück ist eigentlich nicht objektiv sondern Glück ist sehr subjektiv und Die Vorstellung von Glück ist eher ein philosophisches Konzept eine Idee.

00:21:39: Deswegen habe ich dir hier auch diese schmucke Büste mit auf die Folie gepackt.

00:21:44: Jetzt habe ich aber gesagt, erinnert dich an die kurze Definition vor der positiven Psychologie das ist eine empirische Wissenschaft.

00:21:50: Empirisch bedeutet da wird gemessen und da werden Daten erhoben weil es soll ja auch nachprüfbar sein.

00:21:57: Das ist seriöse Wissenschaft.

00:21:58: Das heißt Glück zu messen ist schwierig.

00:22:00: deswegen spricht man in der positifen Psychologie von Wohlbefinden auf Englisch auch Well-Being.

00:22:09: Hier siehst du auch Lupe Daten Statistik.

00:22:14: Und deswegen möchte ich mit dir erst mal klären, was ist denn überhaupt subjektives Wohlbefinden?

00:22:18: Weil wenn wir uns dem nähern, verstehen wir auch viel besser, was uns glücklich macht.

00:22:21: und wenn wir verstehen, was es uns glücklich macht können wir auch ganz bewusst mehr davon in unser Leben holen und uns auch ganz bewusst überlegen, was vielleicht fehlt und was schon da ist.

00:22:34: Was hervorragend dazu geeignet sind, sind zwei Bereiche die durch diese Fragen hier greifbar werden Und du kannst dir diese Frage auch gleich jetzt mal stellen.

00:22:45: Wie hast Du Dich in letzter Zeit überwiegend gefühlt?

00:22:50: Sagen wir, wie hast Du dich die letzten drei Monate gefühelt?

00:22:56: und die andere Frage ist, wie zufrieden bist Du insgesamt mit Deinem Leben?

00:23:10: Auf der einen Seite hier auf der linken Seite haben wir das Fühlen, wie auch vorher in dieser Wahrnehmungsübung erinnert ich Wir haben die Gefühle gespürt und den Körper und auf der anderen Seite haben Also eine Kognitionsleistung, Reflexion unserer Gedanken wie eine Wertung über das Leben treffen.

00:23:29: Man spricht in der positiven Psychologie auch von affektiv und kognitiv.

00:23:34: Affektiv ist natürlich schön wenn wir sogenannte positive Gefühle haben also alles was sich gut anfühlt Freude Heiterkeit Energie gute Laune.

00:23:44: Wenn sich der Körper gut anfühlt na dass es schön macht Spaß.

00:23:50: negative Gefühlen und negative Empfindungen fühlen sich nicht so gut an.

00:23:55: Also ich weiß nicht wie es dir geht, aber wenn ich traurig bin oder Angst habe dann fühlt sich das nicht schön an.

00:24:02: oder wenn ich Scham empfinde und in diesem Kontext spricht man auch von der sogenannten Affect-Bilanz.

00:24:08: also wenn man jetzt schaut okay die letzten drei Monate wie hab' ich mich gefühlt?

00:24:12: Habe ich mich öfter gut oder öfter schlecht gefühlt?

00:24:14: Dann steht am Ende entweder plus oder minus.

00:24:17: Das wäre die Affect Bilanz.

00:24:20: Und auf der anderen Seite eben das Kognitive ist der Grad an Zufriedenheit.

00:24:24: Also wie bewertest du dein eigenes Leben?

00:24:27: Und wichtig dabei ist und da sind wir wieder bei diesen verschiedenen Impulsen, die vorher ja kamen von dir.

00:24:34: Es gibt ganz unterschiedliche Maßstäbe.

00:24:36: Verbindung zu Friedenheit scharfe mit sich selbst im reinen sein das sind ganz unterschiedliche Sachen.

00:24:43: also eine Person die mag vielleicht total gerne eben mit Tieren zusammen sein für eine andere Person ist es total uninteressant.

00:24:50: Man würde eine Person sagen hey ich bin zufrieden mit meinem leben weil Ich Bin Schäferin.

00:24:54: Das wäre für die andere Person keine Glücksquelle.

00:24:58: Also auf der einen Seite hier, wie fühlen wir uns?

00:25:00: Auf der anderen Seite, wie zufrieden sind wir mit unserem Leben?

00:25:06: und jetzt möchte ich wieder ein kleines Experiment mit dir machen eine kleine Übung Und ich lade dich ein nochmal wenn du möchtest deine Augen zu schließen Dich aufrecht doch gleichzeitig bequem hinzusetzen und meiner Stimme kurz zu lauschen Stell dir vor Die Wissenschaft, die technische Entwicklung hat eine ganz neue, eine ganz besondere Maschine hervorgebracht.

00:25:45: Eine Maschine, die etwas ganz Außergewöhnliches bewirken kann und zwar kann diese Maschine gute Gefühle erzeugen.

00:25:58: Jeder Mensch der an dieser Maschine angeschlossen wird fühlt sich immer nur noch gut!

00:26:07: Und jeder Mensch kann so eine Maschine haben.

00:26:12: Das Besondere ist, die Gefühle sind nicht künstlich – nein sie sind echt!

00:26:18: Du hast also die Möglichkeit dich den Rest deines Lebens garantiert gut zu fühlen.

00:26:25: Es ist kein Risiko damit verbunden.

00:26:28: du musst nichts dafür tun.

00:26:31: Der einzige Haken ist wenn du dich anschließen lässt dann ist es für den Rest Deines Lebens und deswegen frage ich Dich Möchtest du dich an diese Maschine anschließen lassen?

00:26:51: Oder nicht.

00:27:01: Dann lade ich dich ein, die Augen weiterhin geschlossen zu lassen und wenn du sagst hey ich will mich anschliessen lassen dann jetzt den Arm zu heben.

00:27:21: Gut!

00:27:21: Und dann bitte wenn du magst lasst den Arm oben und dann wenn Du magst oder nicht nur wenn Du Magst sondern dann öffne behutsam langsam wieder deine Augen und zieh Dich im Raum.

00:27:49: Dieses Experiment ist das sogenannte... Also, das Experiment heißt die Wohlfühlmaschine.

00:27:57: Es von einem Philosophen namens Nochik und was dieses Gedankenexperiment macht ist es eröffnet diese Gedankenperspektive.

00:28:05: hey ich kann mich den Rest meines Lebens gut fühlen wenn ich will!

00:28:09: Und es hat ja jetzt gezeigt viele Menschen wollen das nicht so.

00:28:14: also es kann ja scheinbar dann beim Glück erinnert dich wir sind immer noch beim Glück.

00:28:18: Was macht uns Menschen glücklich?

00:28:20: Es kann ja scheinbar nicht nur das Gut fühlen sein, zumindest bei vielen Menschen.

00:28:26: Wichtig ist dazu zu sagen, Glück ist individuell.

00:28:28: jeder Mensch hat die Wahl und was für ihn Glück ist.

00:28:33: Für viele Menschen ist es jedoch so dass gute Gefühle alleine eben nicht das Glück ist, dass sie anstreben sondern für viele Menschen es wichtig.

00:28:45: ich weiß nicht warum du deinen Arm nicht gehoben hast.

00:28:48: Es könnte sein, dass du dir denkst hey ich will mein Leben selbst gestalten.

00:28:53: Ich will nicht das eine Maschine, das alles regelt!

00:28:55: Ich will meines eigenen Glückes schmied sein.

00:28:59: Ich werde einen aktiven Beitrag dazu leisten.

00:29:03: und es gibt auch dieses bekannte Zitat von Karl Rogers Das ist eben ein Vertreter der positiven Psychologie, dass das gute Leben kein Zustand ist also kein okay ich komme irgendwo an und fühle mich dann gut und fertig sondern es ist ein Prozess Und es ist eben individuell.

00:29:23: Das ist mir ganz wichtig zu sagen, ja?

00:29:24: Es gibt kein richtig oder falsch!

00:29:26: Es gibt nicht dasses das erstrebenswerte Glück und das sollten wir alle anstreben sondern jeder Mensch kann für sich selbst reflektieren und eben schauen okay was macht mich glücklich und wie kann ich davon mehr in mein Leben holen.

00:29:40: Genau diese Unterscheidung die wir vorher getroffen haben zwischen dem affektiven und dem kognitiven ist hier nochmal mit anderen Begriffen dargestellt.

00:29:53: Was fühlt sich gut an?

00:29:54: Zum Beispiel die warme Badewanne.

00:29:58: Das leckere Essen, das Eis... ...die Sonne auf der Haut und da liegt es ja auch auf der Hand, das zu vermehren und was sich nicht so gut anfühlt zum Beispiel die kalte Badewanne oder das eisige Wetter zu vermeiden Und auf der anderen Seite eben das Werteglück zu sagen okay hey was ist denn wertvoll für mich?

00:30:24: also wie möchte ich mein Leben leben?

00:30:27: möchte ich es mit vielen Menschen verbringen oder möchte ich das mit wenigen Menschen verbringen, also alleine möchte ich etwas in die Welt tragen.

00:30:35: Oder bin ich eher auf mich fokussiert?

00:30:36: Alles ist legitim!

00:30:38: Aber jeder Mensch hat eben verschiedene Werte und verschiedene Ziele.

00:30:43: Und das Spannende ist bei dem Werteglück, dass fühlt sich nicht immer angenehmern.

00:30:48: Also... Es gibt ja Marathonläuferinnen und mittlerweile nicht nur Marathon, sondern auch Ultramarathon.

00:30:56: Also die Leute laufen ja nicht mehr nur auf vierzig Kilometer, sie laufen ja zwei-dreihundert Kilometer teilweise tagelang.

00:31:02: Und wenn du dir jetzt vorstellst so ein Ultramarathon zu laufen ich glaube das fühlt sich nicht so angenehm an.

00:31:08: also ich glaub dass es einfach ziemlich anstrengend das tut.

00:31:11: weder geht man über seine Grenzen oder auch eistauchen oder sowas gibt da ganz viele Sachen die Menschen machen die sich eigentlich nicht gut anfühlen die aber ihren Werten und Zielen entsprechen.

00:31:22: Das Werteglück ist eben nicht immer angenehm, sondern das kann auch unangenehm sein.

00:31:25: Aber es geht um den Prozess Es geht um ein Ziel oder es geht darum wie man etwas tut.

00:31:30: Auch wenn man zum Beispiel für seine Meinung eintritt in Diskussion und Konflikt geht.

00:31:35: Auch das kann total unangenen sein.

00:31:36: Es kann zu konflikt führen.

00:31:40: Und trotzdem unter dem Strich Wenn man seinen Werten treu sein möchte und integer sein möchte... ...und wenn das wichtig ist für einen dann ist es auch eine Quelle von Glück.

00:31:49: Dann würde es unglücklich machen, eben nicht in diesem Konflik zu gehen.

00:31:54: So und jetzt ist aber wichtig auch zu verstehen, das ist nicht entweder oder.

00:31:58: Also jeder von uns... Wir sind eben alle Menschen und wir alle fühlen und wir alledenken.

00:32:03: Und natürlich hat jeder von unseren Quellen von Wohlfühlglück und Quellen vom Werteglück und dass aber in unterschiedlicher Ausprägung.

00:32:14: Bei manchen Menschen ist das Wohl viel Glück wichtiger bei anderen vielleicht das Werteglügg.

00:32:18: Und auch das möchte ich für dich wieder persönlich machen.

00:32:21: Ich möchte dich ja hier nicht nur voll quatschen sondern Mir ist wichtig, dass das Ganze zu einer persönlichen Erfahrung und Erkenntnis wird.

00:32:29: Und aus diesen beiden Polen dem Wohlfühl- und den Werteglück kann man hier eine schöne Ich habe sie Glücksmatrix bauen.

00:32:37: Das hab ich sie getauft!

00:32:39: Wenn du siehst... Hier haben wir auf der einen Seite diese Linie, die Skala des Wohlflühglücks.

00:32:50: Es kann total unangenehm sein oder sich total gut anfühlen.

00:32:55: Das ist absolut nicht im Einklang mit den Werten, das fühlt sich unstimmig an.

00:32:59: und hier das fühlt sich total stimmig.

00:33:00: Und es gibt eben Sachen die fühlen sich total schön an und sind voll im Einkang mit den eigenen Werten.

00:33:07: für mich zum Beispiel gesundes Essen wenn es lecker ist und auch noch gesund wunderbar weil mein wert ist zb auch meinen Körper zu pflegen.

00:33:18: deswegen ja fühle ich mich fühlt es sich unstinnig an wenn ich ungesund ist.

00:33:21: das mache ich aber auch manchmal.

00:33:23: Ich esse auch mal einen dicken Becher Eis und zwar am Stück.

00:33:27: Das ist total angenehm, aber es ist nicht so stimmig.

00:33:32: Deswegen mache ich das auch nicht so oft.

00:33:33: danach fühle mich auch manchmal ein bisschen mehr okay.

00:33:36: Aber wenn ich selten mach, dann würde ich es jeden Tag machen.

00:33:39: Dann würde es mich unzufrieden machen hier auf der linken Seite oben.

00:33:45: Es ist total anstrengend wie zum Beispiel der Ultramarathon.

00:33:49: Aber es ist eben sehr stimmige.

00:33:51: und hier unten und das ist ein Bereich Wenn du sagst, hey du hast da auch Sachen die du in dem Bereich verortest.

00:33:57: Das fühlt sich total ungut an, total kacke und es ist auch total unstimmig dann lohnt es sich darüber nachzudenken.

00:34:04: Brauche ich das überhaupt nicht beim Leben?

00:34:05: Sollte ich das vielleicht verändern?

00:34:08: Genau!

00:34:09: Und jetzt möchte ich dich eben wieder einladen das ganze persönlich zu machen und zwar jetzt erstmal einfach nur zu reflektieren.

00:34:17: also nachzdenken nur für dich welche zwei bis vier Quellen Von Glück sind die wichtigsten Quellen in deinem Leben.

00:34:27: Also wenn du reflektierst, was macht dich?

00:34:30: In deinem lebenglücklich?

00:34:31: und dann auch zu überlegen ist es Wohlfühlglück oder ist es Werteglück?

00:34:37: Und dann auch noch zu schauen wo liegen diese zwei bis vier Quellen auf dieser Glücksmatrix?

00:34:46: Jetzt einfach zwei Minuten roundabout reflektieren Gut braucht jemand noch Zeit Oder ihr seht er ready?

00:34:59: Dann gehen wir jetzt auch das erste Mal in den Austausch.

00:35:04: Bevor wir das aber tun hier noch ein paar Worte dazu, wie das Ganze optimal funktioniert und zwar optimal im Sinne von dass es dir den größtmöglichen Mehrwert stiftet.

00:35:17: also mir ist wichtig zu sagen und auch da anzuknüpfen was ich am Anfang mitgeteilt habe lasst dich so darauf ein wie sich für Dich gut anfühlt.

00:35:27: also teile nur das was Du auch teilen möchtest sollte authentisch sein.

00:35:33: Also das nennt man selektive Authentizität, weil es macht gar keinen Sinn irgendwas zu teilen was du nicht in dir wahrnehmen oder fühlen kannst.

00:35:42: Das zum einen wenn du in der Rolle des Sprechenden bist und wenn du zuhörst dann lad ich dich ein einfach nur ganz offen zuzuhören auch nicht in deinem Kopf schon irgendwie zu überlegen, hey was könntest du darauf antworten?

00:35:58: oder wie beurteilst du das?

00:36:00: Was die andere Person teilt sondern einfach nur mit offenem Geist und offenem Herzen Raum zu schenken.

00:36:07: Und ganz ganz wichtig es gibt kein richtig oder falsch.

00:36:11: Es geht einfach nur darum gemeinsam zu reflektieren und zwar mit den folgenden Fragen also erstmal vorne weg.

00:36:22: such dir mal bitte eine Person mit der Du jetzt dann gleich in den Austausch gehst.

00:36:27: Such dir eine Partnerin.

00:36:36: Es sollten sich immer zwei Personen finden und du kannst auch, wenn in deiner Reihe niemand ist... Schau mal nochmal kurz her!

00:36:47: Bitte kurz herschauen.

00:36:48: alle.

00:36:49: Das hier ist der sogenannte leise Fuchs Und wenn ich diesen Leisefuchs zeige dann lade ich dich ein auch die Hand zu heben und auch einen leisefuchst zu zeigen.

00:37:02: Wenn du siehst jemand anderes zeigt diesen leise fuchs dann auch die hand zu hebe beruhigt zu werden Und so kriegen wir den Saal sehr schnell ruhig, damit wir hier auch zielgerichtet voranschreiten können.

00:37:13: Also wenn du in deiner Reihe niemanden findest fühle ich auf frei im Saal dich zu bewegen.

00:37:17: also Ziel ist dass jeder jemanden hat mit dem er sprechen kann.

00:37:22: sind alle versorgt?

00:37:25: Ist noch jemand da?

00:37:27: Ja da hinten schau ihr könnt euch auch ja wunderbar kannst auch gerne ein Stuhl mitnehmen wenn es ist.

00:37:35: also fühlt sich wirklich frei.

00:37:36: Wir machen das so wie es uns dienlich ist.

00:37:40: Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt.

00:37:43: Freie nach Pipi Langstrumpf!

00:37:46: Gut also dann legt mal bitte fest wer ist Partner in A und wer ist partnerin B?

00:37:58: Und es funktioniert schon einigermaßen aber das geht noch schneller.

00:38:09: Also wie du dir sicher schon gedacht hast beginnt Partner in b. So also folgende Fragen folgende fragen jede Person hat zwei Minuten.

00:38:24: Jetzt diese Fragen einfach nur zu beantworten, so hey du hast ja gerade reflektiert welche zwei bis vier Quellen geben mir am meisten Glück in meinem Leben und wo waren die auf dieser Matrix?

00:38:34: Und jetzt einfach nur zuteilen was dir aufgefallen ist dabei.

00:38:37: Wo du deine Glücksquellen eingeteilt hast auf dieser Matrix außerdem auch noch zu reflektieren wie lange hält dieses Glück denn an?

00:38:44: macht mich diese Kugel heiß?

00:38:46: zehn Minuten glücklich oder macht ziemlich weiß ich nicht Wochenlang glücklich?

00:38:51: Und die dritte Frage.

00:38:52: Ist es eine Glücksquelle, wo du alleine Glück erfährst?

00:38:56: Oder ist es gemeinsam mit anderen Menschen?

00:38:59: Zwei Minuten Partner in B starten!

00:39:07: Gut!

00:39:16: Bitte langsam zur Ruhe kommen.

00:39:20: Unsere gemeinschaftliche leise Fuchspower ist noch ausbauffällig.

00:39:27: Gut, dann herzlichen Dank für deinen Einlassen.

00:39:29: Ich hatte den Eindruck dass hier ein reger Austausch stattfindet und das war total schön anzuschauen von hier oben.

00:39:36: ich hoffe dass diese kleine Reflexionsübung Für dich ein wenig mehr Bewusstheit reingebracht hat in dein Verständnis.

00:39:45: hey was gibt es denn bisher schon für Glücksquellen?

00:39:48: In deinem Leben?

00:39:49: wo sind die sich auf dieser Matrix?

00:39:52: Und ja und ich hoffe auch der Austausche für dich gerade Ja, fruchtbar war und dir Spaß gemacht hat.

00:40:00: Ich hoffe du hast die schöne Erfahrung gemacht dass du wenn du vielleicht auch mit einem Menschen gesprochen hast den noch gar nicht kennst persönlich das trotzdem hier ein Beziehungsraum einen Austauschraum entstanden ist Und das ist aus meiner Erfahrung entsteht das sehr schnell Wenn man eben sich authentisch zeigt Die Person die spricht und die andere Personen wenn sie einfach nur den Raum gibt für den Austauscher.

00:40:24: also da entsteht positive Resonanz.

00:40:27: Das ist auch etwas Da gibt es viel Forschung auch dazu, was als sehr, sehr wirksam in der Vermehrung von Glück gesehen wird.

00:40:35: Also Menschen die oft positive Resonanz erleben haben deutlich mehr Glückserleben in ihrem Leben als Menschen, die das nicht haben.

00:40:45: Deswegen ich hoffe du hast diese Erfahrung gemacht und ich hoffe Du hast jetzt eben mehr Bewusstheit im Kontext auf dein Verständnis von Deinem Glück deiner persönlichen.

00:40:55: Wenn wir über Glück sprechen, ist wichtig auch zu wissen dass wir natürlich nicht die ersten sind, die sich darüber Gedanken machen.

00:41:02: Hier haben wir wieder die Büste und diese Büste, die wir ja auch am Anfang schon gesehen haben soll Aristoteles darstellen.

00:41:11: also die Frage danach hey was macht uns Menschen denn eigentlich glücklich?

00:41:15: Ist uralt!

00:41:16: Und schon in der Antike haben sich die Philosophen darüber Gedanken gemacht.

00:41:24: Die Philosophen haben ja viel Schlaues gesagt und haben eben auch Begriffe geprägt.

00:41:28: Du kennst es vielleicht auch diesen Begriff, hedonistisch?

00:41:33: Der bezieht sich eben auf das Hedonische.

00:41:36: also das was wir vorher als Wohlfühlglück beschrieben haben hat Aristoteles damals schon als hedonisches Glück bezeichnet Das angenehme Leben.

00:41:46: Und er war ein Vertreter der gesagt hat hey ne es geht im leben nicht nur darum dass es einfach die ganze Zeit angenehm ist.

00:41:51: wie würde die Gesellschaft aussehen wenn wir uns einfach die ganzen zeit nur noch dem Angenehmen hingeben würden.

00:41:57: Wenn keiner mehr Dinge tut, die anstrengend sind könnte schwierig werden.

00:42:02: Deswegen war er ein großer Vertreter des eudaimonischen Glückes.

00:42:06: Das eudaimonische ist eben das Werteglück.

00:42:09: Daemon oder Dämon hatte heutzutage bei uns eher eine negative Assoziation.

00:42:14: Das ist häufig mit so.

00:42:15: irgendeinem Wesen aus der Teufelswelt wird es halt verglichen.

00:42:19: aber daemon bedeutet eigentlich nur der geist wörtlich und eu heißt gut Es gibt auch den Eu-Stress, das ist guter.

00:42:26: Das ist positiver Stress.

00:42:28: Eudämonisch heißt also im guten Geister.

00:42:32: Das Wert oder das sinnvolle Leben und das bring ich jetzt hier nur noch mal kurz weil das zentrale Begriffe sind in der positiven Psychologie.

00:42:40: Also es wird auch tatsächlich in der Forschung diese beiden Arten das Wohlfühl und das Werteglück mit diesen griechischen Begriffen bezeichnet falls sie dir mal über den Weg laufen.

00:42:50: Gut Und jetzt sind wir ja schon mittendrin, was ich hervorrag auch angekündigt habe die Einführung in die positive Psychologie.

00:42:57: Wir sind schon mitten drin in der Geschichte der Glücksforschung Forschung im Sinne von Menschen versuchen diesen Phänomen auf den Grund zu gehen und das ist eigentlich so alt wie die Menschheit selbst bzw.

00:43:12: So alt wie dass das reflektierende Denken.

00:43:18: also Ich bin der Meinung sobald Menschen realisieren konnten, hey ich bin am Leben.

00:43:23: Ich stecke hier in diesem Körper.

00:43:25: spannend wo komme ich her?

00:43:27: Warum bin ich hier?

00:43:28: und was soll das Ganze?

00:43:31: wie kann ich das Beste daraus machen?

00:43:32: Was macht mich glücklich?

00:43:33: also seitdem denken Menschen darüber nach was ist eigentlich Glück?

00:43:38: und deswegen wundert es nicht dass es viele wertvolle Impulse gibt aus philosophischen und religiösen Traditionen und zwar nicht nur hier aus der griechischen Antike Sondern auch aus ganz vielen anderen Traditionen.

00:43:53: Buddhismus zum Beispiel oder auch Hinduismus und und und, also es gibt ganz viele tolle überlieferte Perspektiven Und gerade aus dem Buddhismus z.B.

00:44:03: kommen viele Interventionen Viele Übungen die sich als sehr sehr wirksam erließen haben Auch in der positiven Psychologie

00:44:11: Z.B.,

00:44:11: Achtsamkeit Oder Selbstmitgefühl.

00:44:15: Das haben ja vorher auch gehört.

00:44:17: was ist Glück?

00:44:18: mit mir zufrieden sein Mit mir milde sein nicht die ganze Zeit hart zu mir selbst zu sein, sondern mit fühlend mit mir selbst.

00:44:27: Also seit Jahrtausenden denken die Menschen über das Glück nach und im neunzehnten Jahrhundert wurde das Ganze dann auch ... haben sich die Wissenschaften bzw.

00:44:44: also Wissenschaft gibt es ja schon länger.

00:44:45: dieses empirische Forschen und falsifizieren das Wissenschaftsprinzip aber die psychologische Wissenschaft hat sich erst.

00:44:54: das gilt so als die Geburtstunde des ersten Psychologieinstituts.

00:44:58: Also seitdem gibt es die Psychologie und wenn du mal überlegst, dass ist noch gar nicht so lange also jetzt wenn ich das kurz überschlage, das sind hundertfünfundvierzighundertsechsund sechstenhundertsiehmundvierzig Jahre drei Generationen.

00:45:12: Und am Anfang gab's vor allem zwei große Schulen.

00:45:15: Die eine kennen fast alle die Psychoanalyse mit Siegmund Freud.

00:45:19: Und dahinter steckt, wenn man das runter reduziert die Perspektive auf den Menschen.

00:45:23: der Mensch ist triebgesteuert und destruktiv.

00:45:29: Es geht darum dass das E ist zu kontrollieren doch das über ich.

00:45:33: und vor allem geht es in der Psycho-Analyse darum das unbewusste bewusstzumachen.

00:45:40: Der Behaviorismus kommt wieder von einer ganz anderen Ecke.

00:45:43: der ist eher davon ausgegangen hey der Mensch is dein weißes Blatt.

00:45:48: Ich kann dem Menschen alles antrainieren.

00:45:51: Bekannte Behaviouristen haben gesagt, gib mir ein Baby.

00:45:54: Ich mach dir alles aus dem.

00:45:55: Völlig egal so, ne?

00:45:57: Und der Behaviorismus hat gesagt, was im Menschen passiert ist uns gar nicht so wichtig.

00:46:01: Das sind seine Black Boxen.

00:46:02: da können wir nicht reinschauen und es geht viel mehr um Reiz und Reaktion.

00:46:08: Wieso erzähl ich dir das Ganze?

00:46:10: Ich möchte jetzt keinen Exkurs in die Psychologie machen mit dir sondern wichtig ist einfach zu verstehen dass sich die Psychologie sehr stark auf Störungen, auf Defizite, auf Heilung fokussiert hat.

00:46:23: Und deswegen hat sich dann in den fünftiger und sechziger Jahren, des zwanzigsten Jahrhunderts die humanistische Psychologie als Gegenkraft entwickelt.

00:46:32: Als dritte Kraft!

00:46:34: Und diese vertritt eben die Perspektiven des Humanismus also dass der Mensch eigentlich im Grunde gut ist, dass jeder Mensch auch gut sein möchte und das der Mensch zur Entwicklung fähig ist und auch willig.

00:46:49: Das war eine ganz entgegengesetzte Perspektive zu... Bisherigen.

00:46:54: Wir springen jetzt ins Jahr zweitausend ungefähr und das gilt als die Geburtsstunde der positiven Psychologie, denn darüber reden wir ja.

00:47:03: also.

00:47:03: nineteenhundertachtundneunzig gilt als Die Geburtstunde wie Martin Seligmann eine ganz bekannte Rede gehalten hat.

00:47:11: Vielleicht kennst du Seligman auch?

00:47:12: Der ist sehr bekannt mit seinem Permamodell.

00:47:15: Weißt du, das Permamodell heute erwartest?

00:47:17: Das stelle ich dir heute nicht vor.

00:47:18: Weil wir haben ja nur diese zwei Stunden und ich will dich hier mit einem Modell überfrachten, sondern wir haben uns eben nur diesen beiden Bereich angeschaut – Wohlfühl- und Werteglück!

00:47:29: Und aus denen entstehen eigentlich alle anderen Modelle.

00:47:31: denn es gibt viele Modelle und es ist wichtig zu wissen jedes Modell ist nur ein Konzept und häufig ist es so dass Elemente gar nicht drin sind.

00:47:38: im Permamodel kommen zum Beispiel Schafe gar nicht vor.

00:47:43: Also ich mache ja gerade ein Master in positiver Psychologie und genau das hat meine Professorin zu mir gesagt, so hey ganz viele Menschen wenn die gefragt werden was macht dich glücklich dann sagen die mein Haustier.

00:47:53: Und es ist in keinem Modell drin.

00:47:56: Das zeigt hätte es einfach total individuell und die Forscher können sich natürlich schlaue Sachen überlegen aber modelle sind modelle und menschen sind individuelle.

00:48:03: So jetzt bin ich bisschen abgeschweift also warum ich dir das zeige isst?

00:48:13: Martin Seligman hat diese Rede gehalten, als er zum Präsidenten der amerikanischen Gesellschaft für Psychologie gewählt wurde.

00:48:21: Und es ist einfach Tradition, dass der Präsident dort immer eine Antrittsrede hält und Martin Selingmann war kein positive Psychologie-Forscher im Gegenteil aber einer der bekanntesten Depressionsforscher.

00:48:33: Der hat gesagt Leute es kann nicht so weitergehen weil wir haben eine riesige Schräglage in der empirischen Forschung.

00:48:40: auf zwanzig Studien zum Thema Depression kommt eine Studie zum Thema Wohlbefinden.

00:48:46: Es wurde einfach viel mehr geforscht zu dem was Menschen krank macht, was Menschen schwächt und es wurde nicht geschaut.

00:48:53: was stärkt Menschen denn?

00:48:54: Was macht Menschen glücklich?

00:48:55: Genau das hat eben Seligmann benannt und wichtig ist auch zu wissen dass er nicht der erste war der in diese Richtung sich Gedanken gemacht hat sondern dass seit den sechziger Jahren einzelne Forschende auch zum Thema Glück und dergleichen geforsht haben.

00:49:09: aber es war eben verdammt wenig.

00:49:10: Das war dieses Schräglage Und dann hat sich eben ab deiner Zeit die positive Psychologie als Fach gebildet und hat auch die Fragen des Humanismus bzw.

00:49:25: der humanistischen Psychologie aufgegriffen, also diese Perspektive, die ja die humanistische Psychologen schon reingebracht haben sei Menschen wollen sich entwickeln und Menschen sind doch fähig sich zu entwickeln.

00:49:37: wie kriegen wir das denn hin?

00:49:38: Wie können wir den Psychologie dafür nutzen dass die Menschen wirklich dass was ihnen gut ist, aus sich herausholen können.

00:49:47: Und es ist ganz wichtig eben zu sagen das positive Psychologie eine empirische, eine handfeste Forschung ist.

00:49:53: denn das war ein Vorwurf den die humanistische Psychologie in dieser Zeit ab den sechziger Jahren also wurde der humanistischen Psychologie häufig vorgeworfen.

00:50:04: deswegen ist sie auch so ein bisschen aus dem Wissenschaftsdiskurs verschwunden.

00:50:08: man sagt auch hey da hat man wertvolle Jahre verloren an Forschungen weil es eben nicht empirisch genug war und deswegen so ein bisschen ausgeklammert wurde aus der Wissenschaft.

00:50:17: Und außerdem ist es ganz wichtig auch zu wissen, positive Psychologie ist nicht ideologisch!

00:50:24: Weil auch das war ein Vorwurf, der an die Humanisten herangetragen wurde.

00:50:27: Hey ihr habt ja eine Agenda!

00:50:30: Das ist eben bei der positiven Psychologie nicht so... Sie hat kein Weltbild oder keine Weltanschauung und sie ist auch nicht politisch sondern Die einzige Entwicklungsperspektive, die sie eben aufmachen möchte ist wie können Menschen wachsen?

00:50:46: Wie können Sie ihr Potenzial entfalten.

00:50:50: Und jetzt kommt etwas ganz, ganz Wichtiges was ich dir unbedingt rüber bieten möchte, was wichtig ist zu verstehen wenn wir über positive Psychologie sprechen denn es gibt einen riesigen Unterschied zwischen der Abwesenheit von Krankheit und einem erfüllten Leben.

00:51:10: also Krankheit wird er definiert über Symptome die sich zeigen.

00:51:15: Anhand dieser Symptome wird eine Krankheit diagnostiziert.

00:51:19: Man braucht ja auch eine Abprobeation, um diagnostizieren zu dürfen – ein Heilerlaubnis.

00:51:26: und wenn dann eine Krankheitsdiagnostiziert wurde, dann versucht man diese zu heilen.

00:51:31: Bei der positiven Psychologie geht es nicht um Symptomen oder Diagnosen.

00:51:35: Es geht darum, Ressourcen zu stärken und Wohlbefinden zu fördern.

00:51:39: Und für mich passt diese Analogie wunderbar Wenn du hier siehst da ist eine Frau die Sport treibt Und wir können das auf den physischen Körper übertragen.

00:51:50: Eine körperliche Krankheit zu heilen, also ich hatte letztes Jahr hatte ich eine eitrige Mandelentzündung war auch im Sinne des Wohlfühlglücks nicht so schön hat sich nicht gut angefühlt und dann habe ich ein Antibiotikum bekommen dagegen.

00:52:03: Das habe ich eingenommen.

00:52:05: aber da ist etwas ganz anderes wie wenn ich Sport treibe.

00:52:09: Also Sport führt dazu dass wir einen starken Körper entwickeln, einen beweglichen Körper einen Körper, der seine Ressourcen voll abrufen kann.

00:52:16: Das ist den Körper trainieren aber es ist etwas ganz anderes als eine Krankheit zu heilen und das gleiche ist eben auch auf der psychischen Ebene.

00:52:25: also dass veranschaulich für mich sehr schön diesen Unterschied worum es geht in der positiven Psychologie.

00:52:34: so jetzt habe ich lange geredet.

00:52:35: dazu möchte ich wieder ein wenig dich in die Erfahrung bringen und hier jetzt mit einer Reflexion an dich Vorne weg, ganz kurz.

00:52:45: Ich habe ja vorher zu dir gesagt... ...ich bin gespannt wie das Ganze hier funktioniert?

00:52:49: Ich habe festgestellt ich hab gar keine Uhr hier oben!

00:52:52: Ich habe noch ein Timer da abläuft.

00:52:53: Kann mir irgendjemand kurz sagen wie viel Uhr es ist?

00:52:57: Bitte?

00:52:58: Zwanzig Uhr okay wunderbar gut sehr gut ok vielen Dank.

00:53:03: also jetzt bitte einfach kurz selbst reflektieren wenn du mal betrachtest in Bezug auf deine Psyche wo reagierst du bisher hauptsächlich wenn irgendwas nicht mehr gut funktioniert oder den Eindruck hast hey Da habe ich gerade ein Thema mit meiner Psyche.

00:53:19: Oder gibt es vielleicht auch schon irgendetwas, was du aktiv tust um dich zu stärken?

00:53:35: In Bezug auf deine Psychen!

00:53:39: Auch analog wenn du das denkst zum Körper?

00:53:43: da ist ja auch so hey was tu ich meinem Körper gutes?

00:53:45: oder wo merke ich?

00:53:46: ah ich bin vielleicht ungesund, sollte ich vielleicht zum Arzt gehen, ich hab einen Hals kratzen und wenn du jetzt überträgst diese Perspektive auf deiner Psychel gibt es dieses Phänomen auch dass du manchmal merkst hey ich fühle mich seit ein paar Wochen nicht mehr so gut.

00:54:00: Muss ich da vielleicht was machen?

00:54:02: Oder gibt es auch schon die eine oder andere Sache, die du einfach proaktiv tust ohne dass du dich schlecht fühlst.

00:54:07: Ohne das du den Eindruck hast muss sich da vielleicht gerade irgendwie aktiv werden weil irgendwas nicht mehr so stimmt.

00:54:20: Okay!

00:54:21: Naja... Ich habe ja gesagt, ich bin gespannt ob alles so funktioniert.

00:54:24: Ich mache gerade schon die Erfahrungen und das funktioniert grad nicht so gut.

00:54:27: Ist ja auch ist ja auch ein Erfahrung.

00:54:28: Ich freue mich ja auch hier neue Erfahrungen zu machen.

00:54:30: Ich möchte ja auch mit euch lernen.

00:54:33: Ich habe vorher diesen Baum gezeigt Und ich mache gerade auch eine Erfahrung, daraus entsteht eine Erkenntnis und dafür bin ich ja auch dankbar.

00:54:42: Danke für das Feedback!

00:54:44: Gut aber ich glaube trotzdem ist die Wirkung entstanden.

00:54:48: noch die Sekundärwirkung.

00:54:50: mir war auch wichtig wieder ein bisschen Aktivität ins Feld zu bringen damit ihr nicht nur zuhört sondern auch aktiv selbst denkt und es ist auch gerade hier.

00:55:00: Ich hoffe ein bisschen Energie entstanden.

00:55:02: gut so Noch ein bisschen Theorie, bevor es wieder konkreter wird.

00:55:06: Weil die positive Psychologie ist eine sehr junge aber gleichzeitig auch sehr dynamische Wissenschaft und es gibt verschiedene Wellen man kann also sagen verschiedene Schwerpunkte wo sich das so ein bisschen gewandelt hat.

00:55:21: Ich habe mich auch in der tolle Tolle Folie gebastelt.

00:55:24: Ich hoffe du findest sie so schön wie ich!

00:55:26: Also die erste Welle ist eben um zweitausend rum entstanden und hat ungefähr zehn Jahre gedauert und da hat man sich sehr stark auf fokussiert, also das was Menschen stärkt weil es gab ja diese Schieflage die ich vorher beschrieben habe.

00:55:40: Die psychologische Forschung war ja nur auf das Defizitäre bezogen hauptsächlich so.

00:55:44: deswegen hat das Fach erstmal haupt sich auf das positive geschaut um diese Forschungslücke zu schließen.

00:55:51: doch wie ist es bei Wissenschaft?

00:55:53: Es gibt wissenschaftskritik.

00:55:54: einzelne schlaue Köpfe sagen hey Leute aber so können wir auch nicht weitermachen fehlt etwas.

00:55:58: deswegen hat sich die pp die positive Psychologie weiterentwickelt.

00:56:03: Und dann ist die Welle der Polarität entstanden, wo man gesagt hat hey wir müssen auf beide Seiten schauen.

00:56:08: Wir können nicht nur auf das positive Schauen sondern jetzt ist das Gleichgewicht wieder hergestellt und wir müssen auch auf die Schwächen schauen.

00:56:16: Beide Pole, Beitändigkeit.

00:56:19: Wieder knappe zehn Jahre!

00:56:21: Die dritte Welle war dann circa ab im Jahr zwanzig und da hat man festgestellt Leute wir können nichts zu tun als würden Menschen in einem luftleeren Raum existieren.

00:56:31: Wir konnten nicht einfach nur das Individuum an sich betrachten, sondern jeder Mensch lebt in einem System.

00:56:36: Wir haben eine Familie und wir haben eine Gesellschaft, in der wir leben.

00:56:40: Das prägt uns!

00:56:41: Wir brauchen auch den systemischen Kontext in der Betrachtung.

00:56:45: Und dieser systemische Kontext wurde noch erweitert – das ist die ganz aktuelle Welle.

00:56:51: also voll der heißeste Shit-Salop gesagt aktuell und da hat man die Perspektive noch größer gemacht und gesagt Die ganze Welt ist miteinander verbunden.

00:57:04: Das bedeutet dieses Interdependenzen, also wir haben Handlungsketten über die ganze Welt.

00:57:10: Wir beeinflussen uns gegenseitig das Klima betrifft uns alle die Ökonomie politische Strömungen.

00:57:15: Wir müssen global denken und vor allem auch nicht nur auf unsere Generation schauen sondern auch auf die Generationen die nach uns kommen.

00:57:24: Also hier steht die PP aktuell.

00:57:26: jetzt bist du voll im Bild.

00:57:28: nur kurz dazu Und ich hoffe, du hast jetzt auch gemerkt dass die PP keine Hepiologie ist.

00:57:39: Weil das ist leider so ein bisschen das Problem an diesem Begriff positive Psychologie.

00:57:43: man hört es und denkt oh schön!

00:57:45: Da geht's um sich gut fühlen da gehts um gute Gedanken um das positive.

00:57:50: ja auch Es geht darum aber es meint viel mehr eine positive Entwicklungsrichtung.

00:57:55: Also der Begriff positive Psychologie ist eigentlich nicht die erste Wahl gewesen, sondern eigentlich hätten die Forschenden lieber das ganze Entwicklungspsychologie genannt.

00:58:05: Aber das war schon besetzt!

00:58:08: Und deswegen war das eben dann die zweitbeste oder die nächste beste Wahl.

00:58:12: aber es ist eigentlich gemeint eine positive Entwicklungsrichtung also Menschen zu befähigen sich zu entwickeln dass Ressourcen entstehen und dass Stärken entstehen die Psyche irresilienter wird, dass die Pysche wächst anstatt zu verkümmern.

00:58:38: Und jetzt ist die große Frage – die Gerätchenfrage sozusagen!

00:58:43: Wie funktioniert das denn eigentlich mit dem Herblumen?

00:58:47: Mit dieser positiven Psychologie?

00:58:49: und damit kommen wir zum nächsten Part.

00:58:51: ich habe am Anfang gesagt hey wir schauen uns auch an was es in der Hauptansatz der positiven psychologie.

00:58:55: doch bevor wir das tun noch ein bisschen Bewegung in den Raum, ich lade dich ein jetzt aufzustehen.

00:59:03: Denn du bist jetzt eine Stunde gesessen und vielleicht ist dein Sitzfleisch schon ein bisschen... ...bisschen beansprucht worden!

00:59:11: So wir werden uns jetzt hier ein bisschen mobilisieren, ein bisschen bewegen.

00:59:17: Sehr gut, dann nochmal finaler wenig schütteln.

00:59:21: Gut und dann lade ich dich ein wieder Platz zu nehmen.

00:59:24: Ich hoffe Du bist ein weniger frischt und gewillt jetzt hier weiter hin wertvolle Erkenntnisse zu sammeln.

00:59:39: Gut, wir fahren fort mit der eben benannten Gretchenfrage.

00:59:44: also wie funktioniert das denn genau?

00:59:47: Mit dem Erblühen!

00:59:51: Wir beginnen ganz am Anfang.

00:59:55: Das ist die Welt und das ist der Planet auf den wir leben Und die Welt ist einfach erstmal da und jeder von uns erfährt diese Welt mit seinen Sinnen.

01:00:07: Also Phänomene was wir von der Welt sehen, etwas das sich zeigt.

01:00:12: Das bedeutet Phänomen!

01:00:14: Die Sonne und die Wind nehmen wir wahr mit unseren Sinnen.

01:00:21: Und was passiert dann?

01:00:26: Dadurch entsteht ein inneres Bild von der Welten in uns, in jedem von uns.

01:00:31: Das können wir gar nicht verhindern.

01:00:35: Also jeder von uns hat quasi hier einen Globus in sich, Salop gesagt eine innere Landkarte.

01:00:41: Jetzt ist ja interessant sich mal zu überlegen wie stehen denn diese beiden Sachen miteinander im Bezug?

01:00:48: Die Welt ist natürlich im Original viel größer, der Globus.

01:00:51: Der ist tatsächlich so aber du weißt ja die Welt ist deutlich größer.

01:00:56: Die Frage ist ja hey!

01:00:57: Ist denn diese Landkarte von der Welt das gleiche wie die Welt selbst?

01:01:03: Und es liegt ja auf der Hand dass das nicht der Fall ist.

01:01:06: Trotzdem und das ist wichtig zu verstehen gibt es viele Menschen die sich das noch gar nicht so bewusst gemacht haben und ich möchte dir jetzt eine kleine Geschichte erzählen um diesen Mechanismus kurz, den ich dir gleich vorstelle zu illustrieren.

01:01:24: Ich lade dich jetzt ein wieder deine Augen zu schließen wenn du möchtest, dich aufrecht und gleichzeitig bequem hinzusetzen und einfach nur kurz mir zuzuhören und dich dabei selbst zu beobachten was in deinem Geist entsteht.

01:01:42: Michael ist auf dem Weg in die Schule.

01:01:49: er macht sich Sorgen wegen der Mathe Stunde.

01:01:55: Keine Ahnung, wie man die Schüler der Klasse neun C unter Kontrolle bringen kann.

01:02:04: Doch das ist ja auch gar nicht die Aufgabe eines Hausmeisters!

01:02:11: So du kannst jetzt sehr gerne deine Augen wieder öffnen und ich gehe davon aus dass du dir Erfahrung gemacht hast, dass dein Gehirn hier gerade Bilder produziert hat eine Geschichte.

01:02:19: Oh da geht ein Kind in die Schule.

01:02:22: oh nein Mathe oh shit kenne ich auch.

01:02:25: oder oh geil Mathe habe ich Bock drauf her damit Und dann so, ah nee es ist ja gar kein Schüler.

01:02:30: Es ist ein Lehrer!

01:02:31: Ohja anstrengend mit den Schülern und dann so Ah ne weder noch.

01:02:34: also alles was du gedeutet hast war gar nicht das wie was ich eigentlich was die Realität eigentlich war.

01:02:43: Das ist genau dieser Mechanismus den ich dir hier verdeutlichen möchte.

01:02:47: Also dein Bild von der Welt ist nicht die Welt wie sie ist sondern es ist deine Deutung und das ist hier rot weil das M Weil.

01:02:59: viele Menschen sind sich eben nicht darüber bewusst, dass es ihre Deutung ist.

01:03:02: Sondern die denken so wie ich das deute, deutest du das auch und wundern sich dann, wieso die andere Person es nicht zu sieht?

01:03:11: Und denken dann so hey will der mich ärgern?

01:03:13: oder wie?

01:03:14: nein jeder Mensch hat eine eigene Deutungen und Das wird grün wenn du verstehst.

01:03:20: Aha!

01:03:21: Ich habe ne Deuton aber Du hast auch eine.

01:03:22: Hey komm lass uns doch mal reflektieren, wie du das siehst.

01:03:26: Weil dann musst du dich nämlich nicht mehr so viel streiten.

01:03:29: also wenn du eine Sache mitnimmst von heute Dann ist das eine wirkliche Gedankenperle Wenn du verstehst.

01:03:34: es gibt einen riesigen Unterschied zwischen Wahrnehmung und Deutung Kann dir sehr viele Diskussionen und Streit ersparen.

01:03:44: Das ist ein Sehr sehr wichtiger Mechanismus auch im Kontext der positiven Psychologie.

01:03:50: man nennt als internalisierung.

01:03:52: Also dass außen wird von dir erfahren und dadurch entsteht im Innen eine Repräsentation bestimmte Stärken in dir entstehen, bestimmte Werte vielleicht einen Sinn.

01:04:06: Vielleicht sogar ein Lebenssinn oder nur für kleinere Bereiche des Lebens dann Selbstwert, dann Welt- und dann Menschenbild.

01:04:14: und jetzt wird spannend weil das kann positiv oder negativ sein ja genau.

01:04:24: Und Das wiederum diese internen Repräzentanzen in dir, die beeinflussen wieder wie du der Welt gegenüber trittst.

01:04:33: Das nennt man Externalisierung also deine... Also ob du dich entfaltest oder ob du eher dein Potenzial zurückhältst das eine wäre dass er blühen also hier das Verkümmern meint eben auch dieses Bild.

01:04:47: ne?

01:04:47: Er blüht eine Pflanze er blüt kommt in ihr volles Potenziale oder verkümmern eben nicht.

01:04:54: und Das entscheidet eben sehr stark darüber, diese internen Repräsentanzen wie du dein Leben gestaltest.

01:04:59: Ob du beziehungsfähig oder unfähig bist?

01:05:02: Ob du mit Hoffnung in die Welt gehst oder hoffnungslos?

01:05:05: Ob Du aktiv bist oder eher passive?

01:05:11: Das heißt nicht die Welt an sich, wie sie ist macht uns glücklich oder unglücklich sondern unsere Beziehung zur Welt.

01:05:25: und auch das möchte ich kurz für dich persönlich machen.

01:05:28: Also überlege dir jetzt bitte kurz, wenn du möchtest kannst du die Augen schließen.

01:05:31: Du kannst auch offen lassen was für dich stimmiger ist.

01:05:34: Reflektiere hey!

01:05:35: Was sind die zwei Ereignisse in deinem Leben?

01:05:38: Die dich am meisten geprägt haben.

01:05:40: Die den größten Einfluss auf dein Leben hatten.

01:05:46: Egal welche?

01:05:48: wir wollen jetzt einfach kurz das nachvollziehen.

01:05:50: also was sind die Zwei Eregnisse im Leben die die stärkste Auswirkungen hatten?

01:05:54: und wie hast du das Ganze internalisiert?

01:05:59: Was hast du wahrgenommen Und was ist daraus in dir entstanden, welche interner internen Repräsentanzen?

01:06:06: Wird sich das auf deine Innen ausgewirkt und wie gehst du seitdem mit der Welt um.

01:06:20: Also wird es sich auf deine Lebensgestaltung ausgewürgt.

01:06:25: Was bewirkt das wiederum in der Welt?

01:06:29: Was bewirkt das bei anderen Menschen, in deiner Arbeit, in den Systemen, in denen Du Dich bewegst?

01:06:38: Auch hier geht es nicht um richtig oder falsch.

01:06:39: also wenn Du Deine Augen geschlossen hattest oh ich sehe gerade da seine Uhr das aber lieb danke.

01:06:45: Also wenn du deine Augen geschlossen hattest, dann kannst du es jetzt sehr gerne wieder öffnen.

01:06:51: Also hier gibt das natürlich auch keinen richtig oder falsch weil dein Leben ist nicht richtig oder falsch sondern ein Leben widerfährt uns und wir haben zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit Bewusstheit in unser Leben zu bringen und uns auszurichten Und dass ist eben auch genau der Ansatz wo wir mit der positiven Psychologie ansetzen.

01:07:10: dieser Kreislauf den wir hier gerade beschrieben haben wirkt auf uns, dadurch entsteht etwas in uns und das beeinflusst wieder wie wir uns auf die Welt beziehen.

01:07:22: Jetzt gibt es aber eine kleine Gemeinheit.

01:07:25: wer kennt das?

01:07:28: Wer weiß was das ist hat immer Lust es kurz zu beschreiben.

01:07:42: yes genau also.

01:07:44: Bayes bedeutet ja Fehler im weitesten Sinn.

01:07:48: Das heißt In diesem Prozess färbt dieser Negativity Bayes unsere internalisierung negativ.

01:07:59: Wir nehmen das Haar in der Suppe, das Sprichwörtliche fällt uns viel mehr auf als wenn die Suppe gut schmeckt.

01:08:08: Das Studien zeigen dass das negative erleben also von schmerzhaften Erfahrungen von negativen Emotionen durchschnittlich eineinhalb bis zweieinhalb mal so stark empfunden wird wie positive Emotion.

01:08:22: Also es fühlt sich einfach intensiver an und auch quantitativ betrachtet also auf die Anzahl gesehen Wenn du einmal vom Pferd fällst, musst du statistisch gesehen mindestens fünfmal wieder auf dem Pferdsitzen ohne runterzufallen bis du dich dort wieder sicher fühlst.

01:08:41: Es gibt auch den Spruch in Bezug auf Vertrauen.

01:08:43: das Vertrauen kommt zu Fuß und galoppiert zu Pferde davon.

01:08:51: Das ist aber jetzt nicht weil unser Gehirn uns ärgern möchte.

01:08:56: Unser Gehirne ist nicht einfach gemeinen und denkt sich ha-ha sondern unser Geirn hat eine Aufgabe.

01:09:02: Also wir Menschen sind deswegen so erfolgreich, nicht weil wir große Krallen haben oder total stark oder schnell sind sondern weil wir verdammt schlau sind.

01:09:11: Weil unser Gehirn vorausschauend Probleme sieht und diese analysiert.

01:09:17: unsere Gehirne ist quasi eine Problem-Lösungsmaschine.

01:09:22: Ich hoffe man kann das gut lesen.

01:09:24: Unser Gehirnt ist dafür gemacht Probleme zu sehen sie zu erkennen und uns darauf fortzubereiten.

01:09:30: Und das war ja auch total sinnvoll als der Mensch an jeder Ecke einfach gefressen werden konnte oder halt überall Krankheiten gelauert haben, ohne dass wir Medikamente dafür hatten.

01:09:40: Also es war früher viel leichter zu sterben als heutzutage so.

01:09:44: Ja ging deutlich schneller.

01:09:45: deswegen war das sehr sinnvoll.

01:09:47: aber heutzuthage wo wir nicht mehr die ganze Zeit ums Überleben kämpfen müssen macht dieses Problembewusstsein nicht soviel Sinn sondern es macht uns halt leider auch unglücklich.

01:09:57: und vielleicht kennst du das auch?

01:09:58: Du hast ein Problem!

01:10:00: Du löst dieses Problem und schwupp dir wo passt ein neues?

01:10:04: Da musst du gar nichts für machen.

01:10:05: Das passiert von selbst so, ne?

01:10:08: Da musst Du nichts dafür tun.

01:10:09: und da setzt eben auch die positive Psychologie wieder an weil wir können unser Problem-Lösungsgehirn.

01:10:15: Es ist noch keine Wohlfühl, noch keine Zufriedenheitsmaschine.

01:10:19: Wir können dafür sorgen dass wir unsere Gehirne umtrainieren Und da schließt sich auch wieder der Kreis.

01:10:26: zum Anfang ich habe gesagt hey der Wohlstand macht uns nicht glücklich.

01:10:29: also wir haben eigentlich noch ein Gehirn das noch angepasst ist an diese Zeiten wo es noch so schwierig war zu überleben.

01:10:36: und jetzt gilt ist eben auch unser Gehirn an diesem Wohlstand anzupassen indem wir nicht nur immer die Probleme sehen.

01:10:44: Und das ist eben der Hauptansatz der positiven Psychologie, nicht nur die Wahrnehmung sondern die positive Psychologie kann dann all diesen vier Stationen ansetzen.

01:10:54: Es geht um Internalisierung, Repräsentanzen, Externalisierung und wie wir auf die Welt wirken.

01:11:02: also positive Internalisierung.

01:11:04: Das wäre zum Beispiel mehr das positive sehen.

01:11:08: Dankbarkeit, Achtsamkeit Präsenz und ganz bewusst darin zu Schulen zu genießen eine positive Identität zu entwickeln.

01:11:28: auch dass da hat die positive Psychologie ganz viele Interventionen.

01:11:34: sie kann dabei helfen wie eigenen Stärken herauszufinden Die eigenen Werte den eigenen Sinn selbst mitgefühl das hatte ich ja vorher auch kurz angesprochen Auch die eigenen Grundüberzeugungen zu reflektieren, wie sehe ich die Welt in überhaupt?

01:11:47: Glaubenssätze?

01:11:49: ist es überhaupt sinnvoll, die Welt sozusehen.

01:11:55: Positive Externalisierungen, Optimismus zu kultivieren und zwar nicht radikalen Optimismus sondern realistischen Optimismus der wirklich dienlich ist.

01:12:09: Beziehungsgestaltung ist auch ein Riesenthema.

01:12:11: Ich gehe davon aus, du hast schon ganz oft die Erfahrung gemacht dass du Konflikte hatte.

01:12:15: es das du dich gestritten hast und der hinterher gedacht hast Warum ist das so eskaliert?

01:12:20: Kann man das nicht anders lösen?

01:12:21: kann ich beziehungen nicht anders gestalten?

01:12:24: konstruktive konfliktkultur kommunikation selbst offenbarung selbst wirksamkeit motivation resilience Und auch Das ist natürlich individuell, die positive Psyologie.

01:12:38: Ich habe es vorher gesagt sie ist nicht ideologisch.

01:12:40: Es geht nicht darum dass sich jeder in der welt engagiert.

01:12:43: gleichzeitig zeigt einfach die erfahrung Und auch die statistik und auch das hab ich ja vorher gesagt und davon bin ich fest überzeugt dass Menschen die in ihr potenzial hinein wachsen Die die möglichkeit haben ihre ressourcen voll auszuschöpfen Dass diese sich natürlich ganz anders einbringen in die gesellschaft als jemand der selbst gar nicht eben seine Ressourcen abrufen kann.

01:13:08: Und deswegen ist es eben auch so, dass man beobachten kann wenn Menschen in ihr Potenzial kommen, wenn sie erblühen das diese sich in signifikantem also in sichtbaren Maß mehr einbringen und ich bin der Meinung, dass wir das sehr gut brauchen können.

01:13:24: Also wir haben ja so viele negative Nachrichten und viele Menschen haben das Gefühl hier die ganze Welt geht eigentlich im Bach runter und es braucht wache Menschen Es braucht Menschen die sich um sich selbst kümmern und die dann mithelfen, eine gute Zukunft zu kreieren.

01:13:42: So jetzt möchte ich dich wieder einladen das Ganze für dich persönlich zu machen.

01:13:47: also wir haben ja gerade uns diesen Kreislauf angeschaut und ich möchte dich jetzt einladend wieder in den Austausch zu gehen mit der Partnerin, die du vorher schon gefunden hast.

01:13:58: Also findet euch sehr gerne jetzt wieder zusammen Mit eben diesen folgenden vier Fragen ... beziehungsweise mit dieser Frage auf diese Perspektiven, wenn du da drauf schaust... ...auf diesen Prozess.

01:14:09: Wo siehst Du für Dich gerade das größte Potenzial?

01:14:12: Um mehr Wohlbefinden in Dein Leben zu holen sagst Du hey!

01:14:15: Ah krass ja ich könnte daran arbeiten die Welt anders wahrzunehmen.

01:14:20: oder wäre es für DICH eher wo Du sagst ah ok krass.

01:14:23: ich habe gemerkt oder jetzt wenn ich darüber nachdenke sehe ich so he wenn ich mal in mich reinschau wärs vielleicht sinnvoll mich mehr darüber so informieren ... zu reflektieren, was sind denn eigentlich meine Stärken?

01:14:34: Was sind denn meine Werte?

01:14:35: Habe ich vielleicht einen Sinn den ich verfolgen möchte.

01:14:38: Oder wie möchte ich dann in die Welt... Wie möchte ich die Welt anders sehen?

01:14:42: oder möchte ich... Anders mich auf die Welt beziehen ?

01:14:45: Oder möchte ich vielleicht sogar etwas ... In die Welt hineintragen?

01:14:50: Das setzt die Einladung an dich zu reflektionen mit deiner Partnerin und zwar pro Person.

01:14:58: machen wir drei Minuten pro Personen.

01:15:02: Los geht's!

01:15:03: Partner NB Beginnt.

01:15:13: Wir haben schon gewechselt, ich habe es aber angesagt vor.

01:15:18: Habt ihr noch nicht gewechselт?

01:15:19: Frage!

01:15:21: Wir sind bequem in der Zeit.

01:15:22: Braucht ihr noch Zeit?

01:15:23: Wollt ihr euch noch weiter austauschen?

01:15:25: Kurze Frage ins Plenum... Ja sorry dass ich dich dann nicht deutlich genug gesagt habe, aber ich würde dann demokratisch der Mehrheit folgen und weitermachen.

01:15:43: Ich hoffe das ist jetzt klar für dich geworden wie die positive Psychologie herangeht an diesen Prozess und wie sie uns eben auch unterstützen kann.

01:15:50: Ich habe ja vorher davon gesprochen, dass wir unsere Psyche trainieren können.

01:15:56: Und das können wir genau an diesen vier Stationen.

01:16:00: Das ist auch gemeint mit diesem positiven Entwicklungskreislauf.

01:16:06: Also es ist ein Kreislauf und diese Entwicklung Richtung hat die positive Psychologie.

01:16:16: Wir schulen uns darin, wie wir die Welt wahrnehmen und was das in uns bewirkt.

01:16:19: Und dadurch dass wir das im Innen verändern beziehen wir uns wieder anders auf die Welt.

01:16:25: Dadurch wirken wir anders auf der Welt und nehmen die Welt auch wieder ganz anders wahr.

01:16:30: Dann ist es wie eine sich selbst verstärkende Aufwärtsspirale.

01:16:35: Also jeder von uns kennt dem Griff Teufelskreis wenn es immer weiter nach unten geht.

01:16:39: Das wäre das Gegenteil davon.

01:16:41: Wenn ich aktiv in die Welt gehe ein positives Menschenbild habe, dann gehe ich ganz anders auf Menschen zu.

01:16:49: Jeder kennt das vermutlich auch gerne mal ausprobieren in der U-Bahn hier in München.

01:16:54: die meisten Menschen schauen ja nicht so fröhlich jemand einfach nur anzulächeln.

01:16:58: Die meisten Menschen lächeln zurück und schon auf einmal verändert sich das Ganze.

01:17:04: Das zeigt eben sehr stark Wir sehen die Welt nicht wie sie ist sondern wir sind Und wie wir uns auf die Welt beziehen.

01:17:11: und je mehr wir In diese positive Entwicklung hineinkommen desto mehr verstärkt sich das Ganze.

01:17:18: Ich möchte dich also einladen hier, wenn sich das für dich spannend anhört auch deine Psyche zu trainieren deinen persönlichen Weg zum Erblühen zu beschreiten.

01:17:28: und da schließt ich auf wieder der Kreis zu dem was ich ja vorher gezeigt habe zu diesem erkenntnisbaum denn der ist eigentlich genau das gleiche.

01:17:36: wenn man den jetzt hier so nach links kippen würde dann wäre dieser der Globus wäre quasi das Gehirn das Innen.

01:17:43: Das ist ja auch so, da kommt etwas von außen.

01:17:46: Es wird wahrgenommen durch eine Erfahrung es wirkt im Innen und dadurch beziehst du dich wieder durch eine Erwartung oder eine Handlung auf das Außen und von vorne.

01:18:01: So!

01:18:03: Wir sind bald am Ende des heutigen Abends und... ...das war ja eigentlich erst der Anfang weil das war jetzt hier kurz so ein Einblick was is den Glück überhaupt?

01:18:13: Was ist dem positive Psychologie überhaupt und wie arbeitet sie?

01:18:17: Gleichzeitig war das natürlich nicht das Training.

01:18:19: Wir haben uns nicht mit Stärken, nicht mit Werten, nicht nur Optimismus, damit haben wir uns nicht befasst.

01:18:25: Sondern wir haben nur geguckt wie kann das Ganze funktionieren?

01:18:27: und das Schöne ist dass die positive Psychologie eben an all diesen Stationen ganz viele Interventionen, ganz viele Methoden, ganze Techniken bereithält.

01:18:40: also man kann sich da wirklich austoben und man kann da ganz viel trainieren.

01:18:45: Ich hoffe, du hast ein bisschen nicht Blut geleckt.

01:18:49: Das ist zu martialisch.

01:18:51: Sondern ich hoffe, dass du ein bisschen Nectar gelegt hast.

01:18:53: Passt auch gut zum Eblühen!

01:18:57: Weil das Schöne ist nämlich wir haben immer ein reich gedecktes Buffet in der positiven Psychologie.

01:19:02: und wenn Du Lust hast dieser Vortrag findet einmal im Monat statt aber es ist nicht immer das gleiche sondern beim nächsten Mal wird es ein anderes Thema sein aus der positivem Psychologie Und zwar aus diesen Bereichen.

01:19:15: Und ich möchte dich einladen zu reflektieren.

01:19:17: Hey, was würde dir denn am meisten nutzen?

01:19:20: Du hast ja auch gerade schon Gedanken gemacht.

01:19:22: Das war die Übung, die wir gerade vorgemacht haben.

01:19:24: an welcher Station hättest du den Lust oder Bedarf?

01:19:28: und wenn du möchtest Wenn du möchst ist und dann auch hier das Material zu dem Vortrag runter laden möchtes Dann kannst du auf dieser Seite da werde ich einen Link draufpacken Zu noch ein paar Feedback fragen sagen, was dich am meisten interessieren würde und dann können wir uns... Dann kann ich.

01:19:48: Ich kann mir überlegen, was sagen so die Menschen?

01:19:50: Was interessiert sie?

01:19:51: Womit beschäftigen wir uns bei den weiteren Vorträgen?

01:19:54: Und da können wir hier einmal im Monat gemeinsam trainieren wenn du das möchtest.

01:20:02: Selber Ort!

01:20:03: Hier dieser Saal, selbe Zeit, neunzehn bis einundzwanzig Uhr.

01:20:07: Das Datum ist immer ein bisschen unterschiedlich.

01:20:08: Das werde ich dann immer entsprechend bekannt geben aber es ist einmal im monat.

01:20:11: haben wir die Gelegenheit.

01:20:13: Wenn dieses Format sich als tragfähig erweist Ja, schenkt das Kulturhaus auch den Raum dafür um das eben dann zu realisieren.

01:20:24: Yes!

01:20:25: Also wenn du Lust hast können wir hier gemeinsam deine persönliche Entwicklungsjourney gemeinsam beschreiten.

01:20:31: Ich würde mich sehr darüber freuen.

01:20:33: ich möchte dich herzlich dazu einladen.

01:20:38: Jetzt möchte ich Dich aber noch zu einer abschließenden Reflexion einlad'n weil bevor Du aus diesem Abend hinausgehst es ist ja Wichtig dir noch mal bewusst zu machen, hey was sind denn deine wichtigsten Erkenntnisse?

01:20:53: Das ist die erste Frage.

01:20:55: Deine ein bis drei wichtigsten erkenntnisse muss natürlich nicht die Anzahl wenn du sagst das noch mehr als auch schön.

01:21:01: aber überlege einfach so.

01:21:02: Hey!

01:21:05: Was war für dich das wichtigste und dann auch ganz wichtig wie kann aus dieser Theorie auch Praxis entstehen?

01:21:15: weil Es gibt auch den Spruch, es gibt nichts Gutes außer man tut das.

01:21:21: Denken ja ist schön und gut aber es verändert noch nicht so viel.

01:21:24: also überlegt ihr auch okay jetzt habe ich Erkenntnisse.

01:21:26: hey was könnte ich denn jetzt vielleicht in der nächsten Woche anders machen?

01:21:30: Was könnte ein konkreter nächster Schritt sein?

01:21:33: Und dann auch noch ganz wichtig wir haben ja auch festgestellt Wir sind nicht nur kognitive sondern auch fühlende Wesen.

01:21:40: Wie geht's dir jetzt?

01:21:41: wie fühlst du dich jetzt Genau, damit mit diesen Fragen möchte ich dich wieder einladen in den Austausch zu gehen.

01:21:50: Wir sind gut in der Zeit.

01:21:51: deswegen gönnen wir uns auch üppige vier Minuten pro Person.

01:21:58: Los geht's!

01:22:08: Ja es ist noch ausbauffällig... ...mit dem Leisefuchs.

01:22:14: doch wenn du magst haben wir ja noch Gelegenheit auch den Leise Fuchs zu trainieren nicht nur die Psyche zu trainiren sondern auch den leisefuchs.

01:22:23: Gut.

01:22:23: ganz herzlichen Dank für dein Einlassen, für den Austausch.

01:22:28: Ich hoffe die Erkenntnisse haben sich für dich konkretisiert.

01:22:32: vielleicht hast du auch schon einen konkreten nächsten Schritt im Sinn und ich hoffe... Du fühlst dich gut!

01:22:39: Wir sind jetzt fast am Ende des Abends.

01:22:42: Ich möchte dich einladen.

01:22:43: wenn wir jetzt dann gleich den Abend beenden Und du den Raum verlässt Dann kannst du wenn du möchtest sehr gerne direktes Feedback da lassen.

01:22:53: Wenn du dich kurz umdrehst dann siehst du dahinten so Zielscheiben, die sind nicht dafür da um irgendwie drauf zu daten oder so.

01:23:02: Sondern unter diesen Zielscheiben hängen Klebepunkte und jede Zielscheibe also auf jeder Pinwand sind vier Zielscheiben zu verschiedenen Bereichen.

01:23:13: zur Atmosphäre hast du dich wohl gefühlt, zu den Übungen in den Methoden zum Inhalt und wie dieser Inhalt vermittelt wurde.

01:23:21: Und wenn Du magst dann fühle Dich herzlich eingeladen diese Klebapunkte zu verwenden Ziehscheiben zu kleben und wie es nahe liegt, also je mehr in der Mitte desto höher deine Wertung und die weiter außen desto schlechter.

01:23:37: Und fühle dich herzlich eingeladen und frei ganz ehrlich zu sein weil mit deinem Feedback hilfst du mir natürlich auch mich darin zu trainieren hier solche Formate noch besser zu gestalten das zum einen... Also herzliche Einladungen zum direkt Feedback über diese Pinwand.

01:23:54: Und auch die herzliche Einladung, wenn du sagst hey ich hab Bock mir diese Extras runter zu laden also das Skript und auch den Audi Aufnahme dieses Vortrags.

01:24:05: Dann... Ich habe es ja gerade schon angedeutet werde ich auf diesem Bereich oder auf dieser Webseite noch einen Link draufpacken.

01:24:11: Wenn du den anklickst dann kommst du zum Feedbackbereich wo du ein paar Fragen beantworten kannst was mir eben hilft dann noch konkreter zu schauen.

01:24:19: Hey!

01:24:21: Wie ist es dir hier ergangen?

01:24:24: Weil Feedback bedeutet er eigentlich im Kontakt mit dir, erlebe ich bei mir.

01:24:29: Also ich bin total neugierig wie hast du es hier erlebt?

01:24:32: Im Kontakt mit diesem Format?

01:24:37: So und jetzt ist hier der Umstand eingetreten den ich nicht erwartet habe.

01:24:40: Ich habe am Anfang gesagt Ich bin gespannt wie das Ganze funktioniert.

01:24:45: also ich hab diesen Vortrag auch zu Hause schon durchgesprochen Und es hat immer länger gedauert.

01:24:50: so Jetzt bin ich erstaunt dass es Ja, dass ich sogar früher rausgekommen bin.

01:24:55: Deswegen lade ich dich jetzt einen nochmal auf eine kurze kleine Selbstwahrnehmung und wenn du magst dich aufrecht und gleichzeitig bequem hinzusetzen Und du hast ja schon Erfahrung wir machen das gleiche was wir auch am Anfang gemacht haben.

01:25:11: Also ich lade dich ein jetzt noch mal ganz bewusst ein-und auszuatmen Bei jedem Ausatmen ganz bewusst los zu lassen den Körper zu entspannen Wenn er vielleicht verspannt ist immer lockerer zu werden und bei jedem Einatem immer bewusster, immer wacher zu werden.

01:25:40: Lass uns nochmal ganz hellwach werden!

01:25:43: Jedes Geräusch hier im Raum messerscharf wahrnehmen.

01:25:58: Und dann lass uns wieder nach innen schauen.

01:26:00: ich lade dich erneut ein deinen Körper wahrzunehmen.

01:26:06: was spürst du jetzt in deinem Körper?

01:26:10: Nimm es einfach nur ganz neugierig milde war, ohne Wertung.

01:26:33: Dann lade ich dich ein deine Gefühle wahrzunehmen.

01:26:38: Was fühlst du jetzt?

01:26:40: Wie fühlste Dich?

01:26:43: und vielleicht ist es ja anders als am Anfang.

01:27:00: Und dann lade Ich dich ein Deine Gedanken zu beobachten und auch diese einfach nur ziehen zu lassen Ohne sie zu bewerten!

01:27:32: Und dann Lade ich Dich ein wieder innerlich Raum zu schaffen einen Schritt zurückzutreten und dir bewusst zu machen, dass du gerade deine Gedanken, deine Gefühle und deinen Körper beobachten kannst.

01:28:12: Und ich lade dich noch ein jetzt ganz entspannt und bewusst zu reflektieren wofür du jetzt gerade dankbar sein kannst.

01:28:40: Dann wieder ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen vielleicht nochmal ganz bewusst auszuatmen Wenn du magst auch wieder Bewegung in dein Körper zu bringen, nicht vielleicht noch mal zu strecken.

01:28:53: Du sitzt ja schon lange... dich zureckern, dich vielleicht zu schütteln und behutsam deine Augen wieder zu öffnen.

01:29:05: Und vielleicht hast du ja gerade auch die Erfahrung gemacht hey wenn das für dich neu war dass was in dir passiert zu beobachten in die Meta-Kognition hineinzugehen also in die Beobachtung der Beobuchtung.

01:29:20: Vielleicht hast er dann die Erfahrung Es geht schon ein bisschen besser.

01:29:23: Ich kann mein Körper schon besser differenzieren, ich kann es besser unterscheiden.

01:29:27: Das ist ein Körpergefühl oder eine Körperempfindung das ist ein Gefühl.

01:29:31: vielleicht konntest du deine Gedanken entspannter betrachten?

01:29:33: Vielleicht hast du schon einen kleinen Trainingseffekt bemerkt dass jetzt eben auch ein Weg ein wichtiger Baustein mehr Bewusstheit in dein Leben zu holen denn je bewusster du wahrnimmst was in dir vorgeht desto bewusste kannst Du eben damit umgehen.

01:29:52: gut und auch Dankbarkeit, auch das habe ich angesprochen.

01:29:56: Vielleicht hast du etwas gefunden, wofür du dankbar sein kannst?

01:30:00: Auch das würde mich sehr freuen!

01:30:03: Die Zahl ist jetzt hier nicht mehr ganz aktuell weil wir sind ein bisschen früher dran und werden vermutlich um fünf vorfertigt sein.

01:30:09: Das heißt falls noch Leute sich einfinden bitte fühle ich nur herzlich eingeladen.

01:30:14: Auch dass es völlig freiwillig wenn noch Leute irgendwie Fragen haben dann bin ich sehr gerne.

01:30:18: ab zehn nach neun stehe ich dir zur Verfügung Und ich freu mich natürlich, wenn du jetzt noch Feedback gibst und ich freue mich auch sehr darüber.

01:30:27: Wenn du dir noch ordentlich Süßkram gönnst!

01:30:31: Heute, wir waren ja hier beim Wohl viel Glück vorher.

01:30:34: gesunde Ernährung schön und gut.

01:30:36: doch heute gönne es dir ruhig.

01:30:37: Ich sehe von hier der Teller ist noch ordentlich voll langordentlich zu fühle dich herzlich eingeladen.

01:30:45: Moment Moment Moment.

01:30:47: Ich möchte mich abschließend nochmal bedanken.

01:30:52: Ich habe es ja gesagt, das Thema liegt mir sehr am Herzen und ich hoffe dass es auch rübergekommen ist.

01:30:56: Dass sich für dieses Thema brenne Und ich hoffe, dass ich dich auch inspirieren konnte dein Wachstum hier Ja freut voll zu verfolgen ohne jetzt irgendwie ich muss irgendwo hin sondern hey!

01:31:07: Ich hab Lust einfach selbst mehr zu erblühen.

01:31:12: Wenn du möchtest dann können wir gemeinsam auf die Journey gehen.

01:31:15: Ich bin nach wie vor und damit möchte ich auch schließen.

01:31:18: Ich bin der Überzeugung Jeder Mensch trägt das Potenzial in sich im Kontakt mit seiner Psyche, in seinem Maß nach seinem Wunsch, nach seinen Zielen und Werten mehr in sein Erblühen zu kommen.

01:31:30: Was auch immer das für den jeweiligen Menschen bedeutet.

01:31:32: Das ist komplett individuell!

01:31:34: Und wenn die einzelnen Menschen mehr in ihr Erblün kommen dann wirkt es auch wieder auf die Welt.

01:31:40: Das haben wir gesehen in diesem Kreislauf.

01:31:43: Ich möchte mich, ich möchte dich dazu einladen gemeinsam zu erblüken und gemeinsam auf diese Welt positiv zu werben.

01:31:52: Danke Einen wunderbaren Abend, ich sage nicht adieu sondern auf Wiedersehen an dieser oder anderer Stelle.

01:32:23: Bis dahin, ich freue mich darauf!

01:32:32: Das war eine Aufzeichnung aus der interaktiven Vortragsreihe Wie Menschen erblühen.

01:32:41: Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Vortag einen Mehrwert liefern und ich hoffe dass dich die Inhalte in deinem persönlichen Wachstum unterstützen.

01:32:55: mögest du immer weiter in dein Potenzial erblühen und glücklicher werden?

01:33:03: Denn ich bin der Meinung, dass Menschen die Erblün über sich hinaus wirken.

01:33:09: Und damit auch Dein Erblüh ein sinnvoller Mehrwert für uns alle ist!

01:33:15: Lass uns gemeinsam gute Zukunft gestarten!

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